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Führt leichte kognitive Beeinträchtigung immer zu Demenz?

Eine leichte kognitive Beeinträchtigung (MCI) schreitet zu einer Demenz fort, wenn es bei einer Person mit MCI zu irreversiblen kognitiven Veränderungen kommt, die alltägliche Aktivitäten und regelmässige Aufgaben, wie z. B. Hausarbeit, einschränken.

Eine leichte kognitive Beeinträchtigung (MCI) führt zwar nicht immer zu einer Demenz, aber ältere Menschen mit MCI können spürbare Probleme mit ihrer geistigen Leistungsfähigkeit haben1 und sind einem grösseren Risiko ausgesetzt, später im Leben eine Demenz zu entwickeln. Folglich betrachten viele Wissenschaftler und Ärzte die MCI als eine Möglichkeit zum Versuch, das Fortschreiten zur Demenz zu stoppen oder hinauszuzögern.2

Die Vorhersage, ob MCI zu Demenz führen wird, hängt von der Ursache der MCI ab; bei einigen Menschen kann eine MCI stabil bleiben oder sich möglicherweise sogar bessern und keine Anzeichen oder Symptome mehr zeigen.3
Die Fähigkeit vorherzusagen, ob eine Person mit MCI im weiteren Verlauf eine Demenz entwickeln wird, würde zu einer früheren Diagnose beitragen und den Betroffenen eine angemessene Behandlung und Unterstützung ermöglichen.3

Es gibt jedoch verschiedene Strategien, die angewendet werden können, um das Risiko der Entwicklung von MCI und Demenz zu verringern.

Literatur

  1. Kasper S, et al. World J Biol Psychiatry 2020;5:1–16
  2. Anderson ND. CNS Spectr 2019; 24:78–87
  3. Alzheimer’s Society. Factsheet 470LP. 2015. Verfügbar unter:
    https://www.alzheimers.org.uk/sites/default/files/2019-09/470lp-what-is-mild-cognitive-impairment-mci-190521.pdf

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